Gerüste haben unterschiedliche Verwendungszwecke, so z.B. den Schutz vor herunterfallenden Fassadenteilen (Schutzgerüste wie z.B. das Fanggerüst an Dachschrägen) oder als Hilfskonstruktion beim Mauern von Bögen und Gewölben (Lehrgerüste).
Ein Arbeitsgerüst wiederum dient dazu, nicht oder schwer zugängliche Bereiche einer Baustelle für die verschiedenen Arbeiten einfach erreichbar zu halten.
Die Gerüste unterscheiden sich darüberhinaus durch ihre Tragsysteme. Das herkömmliche Standgerüst ist hinlänglich bekannt und vor allen Häuserfronten zu finden.
Können diese Gerüste nicht gestellt werden, kommen Hängerüste zum Einsatz. (z.B. an Brücken) Hier werden bestimmte Fixpunkte am Bauwerk genutzt, um das System zu hängen.
Desweiteren gibt es noch Auslegergerüste und Konsolengerüste.
Die Ausführungsart der Gerüste in Europa sieht von den alten Stangengerüsten ab, die aber in Form von Bambusstangengerüsten in Teilen Asiens noch eingesetzt werden.
Bei uns kommt das Leitergerüst zum Einsatz, bei welchem zwei in regelmäßigen Abständen gelochte Holzstangen etagenweise mit je mindestens zwei Sprossen verbunden sind.
Darauf aufbauend wurden viele verschieden große Kleingerüste in Form von Fahrgerüsten bzw. Rollgerüsten entwickelt, die bereits mit Arbeitsbühne und Leitern versehen sind.
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